Dienstag, 8. Oktober 2013

Beagleblödsinn und Gastblog von Beagle Barney

Beagle-Blödsinn

Heute morgen kam ich die Treppe herunter und stolperte über jede Menge Krimskrams. Irgendwie hatte der Krimskrams sehr viel Ähnlichkeit mit dem Inhalt meiner Handtasche. Überall im Flur lagen Papiertaschentücher, Lippenstift, Kugelschreiber, der Inhalt meiner Brieftasche und jede Menge Kaugummipapier. Mir schwante böses. Hatte ich vergessen, meine Handtasche gestern abend beaglesicher zu verstauen? Tatsächlich, da lag die Tasche....nicht weit von dem Krimskrams. Beagle Barney hatte in der Nacht anscheinend Langeweile gehabt. Die Tasche stand auf einem Korb, der Korb auf einem Schränkchen im Flur. Der Beagle hatte an den Henkeln der Tasche gezogen, bis diese samt Korb herunter fiel. Ziel war das Kaugummi in der Handtasche, dass so schön nach Mango roch.

Ich schimpfte, aber es war natürlich weit und breit kein Beagle zu sehen. Der schlief selig samt aller Kaugummis im Magen wie ein Frosch auf dem Rücken auf dem Sofa. Man nennt deswegen manchen Beagle auch "Froschlieger". 

 

Gastblog von Beagle Barney am 10. August 2013

Heute morgen nach dem Frühstück wollten meine Leute zum Flohmarkt. Während sich Frauchen die Jacke anzog, hörte sie nur von Herrchen ein langes "Neiiiiin, nicht schon wieder....". Dreimal dürft ihr raten, woher das "Nein" kam....klar....ich war wieder in der Küche - wie immer nach dem Frühstück. Mir war langweilig und die Eierpackung auf dem Regal lachte mich gerade zu an...oder aus? Naja, ich habe jedenfalls nicht lange darüber nachgedacht und mich ganz ganz lang gemacht. Ich konnte die Eierpackung nicht so richtig mit den Zähnen zu fassen kriegen und es kam, wie es kommen musste, die Eierpackung flog an mir vorbei auf den Boden. Auch gut!

Ich machte mich natürlich sofort über die zerschlagenen Eier samt Schale her und stand gerade mitten im verteilten Eigelb, als Herrchen mich erwischte. Schade! Es war grad so lecker.


Während Frauchen also den Küchenfußboden putzte, durfte ich schon einmal im Kofferraum vom Auto Platz nehmen. Damit ich keinen weiteren Unsinn anstellen sollte, durfte ich mit zu dem Flohmarkt.

Hier gab es viel zu schnüffeln und alles roch gut. Danach war ich ganz schön kaputt. Ich habe also nach der Rückkehr allen einen Gefallen getan und war an dem Tag dann wirklich mal ganz artig und habe auch nichts weiter angestellt!

 

                       Dekostück vom Findelhof-Flohmarkt




Gastblog von Laura und Clara

Hallo, wir sind Laura (16 Jahre)  und Clara (12 Jahre) und sind zur Zeit zu Besuch bei unserer Patentante Bettina und unserem Patenonkel Jens. Heute werden ausnahmsweise mal wir etwas von unseren Erlebnissen auf der wunderschönen Insel Fehmarn berichten. Schließlich ist man nicht alle Tage hier oben und erlebt so spannende Dinge!

Nachdem wir uns von unserer langen Anreise aus dem Süden Deutschlands (7 Stunden) erholt hatten, ging es heute morgen nach dem Frühstück gleich los nach Burg, um dort Fahrräder zu holen. Dank einer kleinen Wette, schafften wir Mädels es sogar in einer halben Stunde (!) von Burg nach Neujellingsdorf. Ein kleines Wunder.

Gegen mittag machten wir uns zu viert auf zu einer Radtour durch die Dünen. Ziel: Ganz weit Richtung Fehmarn-Sund-Brücke. Es war eine wunderschöne Fahrt entlang des Meeres mit dem Wind im Rücken. Nach einer kleinen Stärkung mit Currywurst in Gold ging die Fahrt weiter und wir schafften es sogar bis Strukkamp zu dem kleinen Leuchttum, von wo wir einen tollen Blick auf die Brücke hatten.


Wieder zurück in Neujellingsdorf machten wir Mädchen uns daran, einen leckeren Apfel-Pflaumen Kuchen zu backen und Salate für unser später geplantes Strandpicknick vorzubereiten. Die Äpfel und Pflaumen ernteten wir von den Bäumen vor dem Haus. Nach langen Stunden in der Küche machten wir uns gegen Abend mit dem Auto auf zum Strand in Westermarkelsdorf.

Dort angekommen suchten wir uns einen geschützten Platz in den Dünen mit Blick aufs Meer. Das Picknick war schnell ausgepackt und wir ließen es uns schmecken. Besonders gut kam dabei der Kuchen an! Nachdem wir satt und zufrieden waren, beschlossen wir eine Flaschenpost zu schreiben. Dabei empfahlen wir natürlich noch einmal unseren Kuchen, weshalb jetzt noch einmal das Rezept kommt:

Man mischt 375g Dinkelmehl, 190g Butter, 130g Puderzucker, 1 Prise Salz und 1 Ei und knetet alles zu einem Mürbeteig zusammen, der anschließend im Kühlschrank gelagert wird. Nun sollte man eine Schale voll Äpfel und Pflaumen waschen und schneiden und beiseite legen. Der Teig wird ausgerollt in eine Kuchenform ausgelegt. 250ml Milch mit einer Vanilleschote aufkochen lassen und vom Herd nehmen. 60g Zucker und 2 Eigelb verrühren und mit der Milch mischen, nochmals kurz auf dem Herd aufkochen lassen. Anschließend auf dem Teig verteilen und die Äpfel und Pflaumen dekorativ obendrauf. Man mischt jetzt 50g Marzipanrohmasse, 2 Eier, 10g Schlagsahne und 30g Zucker zu einem Guss, der über den Kuchen gegeben wird. Der Kuchen kommt nun für 40-45 Min bei 180° in den vorgeheizten Ofen. Wer möchte kann noch von dem übrig gebliebenen Eiweiß und etwas Zucker ein Baiser oben drauf machen. Sehr lecker!

Als wir wieder im Auto saßen, beschlossen wir, die Flaschenpost noch heute von der Fehmarn-Sund-Brücke ins Meer zu werfen. Wir fuhren also dorthin und machten uns auf den Weg hoch auf die Brücke. Mittlerweile war es dunkel geworden, sodass wir leider nicht mehr richtig erkennen konnten, wie die Flasche ins Meer fiel. Erstaunlicherweise vernahmen wir jedoch das Platschen, als die Flasche im Wasser an kam!

Dieser Tag war für uns zwei "Länder" also ein sehr aufregender und besonders das Strandpicknick können wir jedem nur empfehlen!

Eure Laura und Clara